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Lebensmittelverschwendung reduzieren - eine der Top Möglichkeiten dem Klimawandel entgegenzuwirken

Aktualisiert: 8. Sept 2019

Wer kennt es nicht: man hat zuviel gekocht, zuviel eingekauft, das Pausenbrot wurde nicht gegessen, das Obst war doch zuviel und die Mandelmilch ist abgelaufen.


Ich kenne es selbst gut! Ich sage dann immer: ich habe wieder für die Mülltonne gekocht.

Aber: wer hätte es gedacht: Eine der großen Möglichkeiten dem Klimawandel entgegen zu wirken ist – weniger Lebensmittel zu verschwenden!

Kaum zu glauben, dass dies so einen großen Effekt hat und sogar zu den Top 3 Möglichkeiten gehört den CO2 Ausstoß zu mindern, allein 70.53 Gigatonnen gehen auf die Lebensmittelverschwendung.Ich habe dies hisher auch nicht gewusst, wie groß der Einfluß aufs Klima ist! Aber es macht absolut Sinn.


Diese Informationen habe ich gefunden über das Programm der Pachamama Alliance Draw Down, es basiert auf den Erkenntnissen von Paul Hawken.


Schon unsere Großeltern haben nach dieser Devise gelebt, waren sparsam, haben eingekocht, konnten keine Lebensmittel einfach wegwerfen. Im Krieg hatten sie Hunger und daher waren Lebensmittel sehr wertvoll. Manchmal ist mirdiese Eigenschaft auf die Nerven gegangen, jetzt sehe ich, wie schlau das eigentlich war.

Wir leben dagegen in relativem Luxus, können uns leisten wegzuwerfen…. Dies hat leider einen hohen Preis für die Umwelt.


Lebensmittelverschwendung zu stoppen oder reduzieren spart immens viel Geld und lässt uns unsere Lebens-mittel wieder wertschätzen.

Natürlich gibt es hier Dinge, die wir noch nicht beeinflußen können, da ja uch Lebensmittel in großem Stil überproduziert und weggeworfen werden. Doch es gibt auch hier wieder Dinge, die wir tun können.

Dies muss ich auch selbst mehr umsetzen!


Dies können wir tun:


1. Kaufe weniger auf einmal ein:

Großeinkäufe sind schlecht überschaubar und verleitet Dich mehr zu kaufen als Du brauchst.

Kleine Einkäufe kannst Du zudem besser mit dem Fahhrad bewältigen, sie brauchen weniger Platz im Kühlschrank und so hast Du zudem immer frische, vitaminhaltigere Lebensmittel im Haus.

Mache lieber häufiger kleine Einkäufe, bei denen du nur so viel kaufst, wie du auch verwerten kannst.


2. Solltest Du doch etwas übrig haben, dann friere es ein oder koche es ein. Koche Marmelade oder koche Gemüse ein für den Winter. Dies haben schon unsere Großeltern so gemacht! So schaffst Du gleichzeitig einen Vorrat, der bei seiner Lagerung keinen Strom verbraucht und im Winter freust Du Dich. Spart zusätzlich Geld!


Du kannst zuviel eingekauftest Obst auch rechtzeitig zum Smoothie verarbeiten oder mit zuviel Gemüse eine Gemüsesuppe kochen.

Sei erfinderisch: lade Deine Nachbarn ein oder verschenke Dein Essen, bevor es schlecht ist. Das bringt gleichzeitig neue Kontakte.


3. Portioniere gut beim Kochen und koche nicht zuviel – ansonsten esse die Reste des Mittagessens zum Abendessen.


4. Saisonal und regional einkaufen

Gemüse und Obst das gerade Saison hat, hält sich länger. Außerdem hat es einen höheren Vitamingehalt – und reduziert die eigene Klimabilanz.


5. Traue Dich Reste einzupacken und mitzunehmen

Lass Dir Dein Essen im Restaurant einpacken und nimm es mit, es schmeckt auch am nächsten Tag noch sehr gut. Dies spart auch wieder Geld!


6. Lebensmittel richtig lagern

Richtige Lagerung verlängert die Haltbarkeit. Nudeln, Mehl, Couscous, Linsen und Öle mögen es trocken und dunkel im Regal. Südfrüchte sollte man bei Zimmertemperatur lagern. Salat, Gemüse und Obst welken bei einer Luftfeuchtigkeit von rund 60% nicht so schnell – ab damit ins Gemüsefach im Kühlschrank. Falls das Gemüse in Plastik verpackt ist, solltet ihr die Verpackung gleich entfernen. Das Kondenswasser tut nicht gut. Kauft’s besser einfach gleich ganz unverpackt und spart Plastik.


7. Lebensmittel wertschätzen und achtsam Essen

Bis das Essen auf dem Tisch landet hat es einen langen Weg hinter sich gebracht, es hat viele Ressourcen verbraucht und Arbeitskraft. Landfläche, Wasser, Energie, CO2-Emissionen, die Arbeit aller Menschen, die beteiligt sind… Es wurde gelagert und hat teilweise einen weiten Weg zurückgelegt.

Es wurde von Dir dann eingekauft, bezahlt und zubereitet.

Und dann: ab in die Mülltonne? Viel zu schade, passiert mir aber auch!

Das können wir ändern:

Schätze Dein Essen und wertschätze die viele Arbeit die hineingeflossen ist und esse es mit voller Aufmerksamkeit.


8. Mindeshaltbarkeitsdatum

Ein Lebensmittel, dessen Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist nicht automatisch schlecht. Verlasse Dich auf Deinen Geschmack‘s und Geruchssinn.

Foodsharing und Bio für alle hat sich in manchen Städten durchgesetzt. Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden können, werden verteilt. Erkundige Dich nach Möglichkeiten in deiner Stadt oder werde selbst aktiv.

Diese Idee finde ich wirklich großartig und sie bescherrt zudem viele interessante Kontakte.


9. Brot vom Vortag und übriggebliebens Pausenbrot

Bei vielen Bäckern und im Bioladen gibt es Brot vom Vortag zu kaufen.

Es kostet viel weniger und kann noch sehr gut gegessen werden. Biobrot schmeckt sowieso am nächsten Tag viel frischer und hält sich auch viel länger als konventionelles Brot.


10. Übriggebliebenes Pausenbrot der Kinder am Abend essen.

Ohja, das kommt echt öfter vor als mir lieb ist.

Das Pausenbrot der Kinder aus der Schule kann noch abends zum Abendbrot gegessen werden. Naja, eventuell erntest Du hier ein langes Gesicht. Dann iss es lieber selbst :-)


Sicher gibt es noch viele andere kreative Ideen. Schreib mir Deine gern an karuna@lindamarx.de, ich veröffentliche sie gerne.


Wenn Du mehr zu den TOP Möglichkeiten heruasfinden möchtest, den Klimawandel sogar umzudrehen, findest Du mehr heraus über das Programm der Pachamama Alliance:

https://landing.pachamama.org/climate-change-solutions-course?hsCtaTracking=ed18d818-4c1c-4642-a96d-0f216c9a7169%7C27b3badc-b3dc-49fc-a7d3-2c342e105b4c&fbclid=IwAR1z3j6KulJFNOk_9xK04bc5MzviZvl2D2UScoX60fnYnDsOwYPg4Pd3C0g








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Ernährungsberatung und Körpertherapie,

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